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Wie wirkt sich die Finanzkrise auf den Immobilienmarkt an der Costa Blanca aus?

Die internationale Finanzkrise hat Spanien besonders hart getroffen. Der spanische Wirtschaftsaufschwung begann Mitte der Neunziger Jahre und wurde besonders durch einen Boom im Immobiliensektor angetrieben. Von 2005-07 wurden in Spanien mehr Immobilien gebaut als in Deutschland, England und Frankreich zusammen.

Diese Entwicklung konnte natürlich nicht durchgehalten werden und begann 2008 abzuflachen, mit dem Resultat, dass die Immobilienpreise langsam fielen. Der schon schwächelnde Immobiliensektor wurde dann natürlich besonders hart getroffen durch den Beginn der Finanzkrise Ende 2008 und dem damit einhergehenden Anstieg der Arbeitslosenzahl.

Wie ist die Situation heute? Es gibt momentan ein großes Immobilien Angebot sowohl an Neu- als auch Altbauten. Das Preisniveau ist in den letzten Jahren stark gesunken – um wie viel ist schwer zu sagen, da die offiziellen Zahlen auf Schätzwerten der Banken basieren und nicht auf den realen Verkaufspreisen. Inoffizielle Schätzungen liegen aber bei 25-35%.

Für potentielle Käufer stellt sich nun das Problem, dass viele Verkäufer immer noch auf unrealistische Preise hoffen. Und wenn sie nicht gezwungen sind zu verkaufen, auch auf diesen Preisen bestehen. Daher sind im Moment viele Immobilien zu unrealistischen Preisen auf dem Markt. Auf der anderen Seite gibt es aber viele Verkäufer die gezwungen sind zu verkaufen und den Wandel im Immobiliensektor anerkennen.

Heutzutage kann man sicherlich Häuser und Apartments zu sehr attraktiven Preisen kaufen. Aber heute mehr als früher ist es wichtig mit einem Immobilienmakler zusammenzuarbeiten der die Gegend kennt und nur Immobilien mit realistischen Preisen für beide Seiten – Käufer und Verkäufer – anbietet.